Der erste Schnee in 2014

Am Wochenende fing es Samstag spät abends an zu schneien. Zu der Zeit war ich unterwegs auf einer Betriebsfeier. Mein erster Eindruck ‚Das bleibt ja eh nicht liegen‘ wurde einige Zeit später wiederlegt. Der Schnee blieb liegen! Nachdem ich dann in der Nacht mit dem Auto teilweise nach Hause gerutscht bin und immer noch gut 10cm Neuschnee lagen, stand für mich fest: Morgen geht es mit dem Mäuschen auf dem Schlitten raus!
Alina SchneeGesagt getan, ging es für mich nach fünf Stunden Schlaf raus aus den Federn. Nachdem ich mit der kleinen Dame schön gefrühstückt hatte, wachte dann auch mal die Mama auf und war etwas erschrocken von der weißen Pracht draußen. Ich vermute mal, dass Papa der einzige war, der sich wie ein kleiner Schneekönig gefreut hatte, dass es mit dem Schlitten in den Schnee ging. Die kleine Dame wurde dann schön eingepackt und der Schlitten aus dem Keller geholt. Während Mama sich zu Hause noch ausruhen konnte, spannte ich mich vor den Schlitten um in die weiße Wunderwelt zu starten, die kleine Dame sitzend auf dem Schlitten. Nachdem wir dann einen beschwerlichen Weg von teilweise geräumten Bürgersteigen und Straßen hinter uns gelassen hatten, ging es doch wesentlich einfacher auf einem Feldweg und später durch den winterlichen Wald.
Die Freude war besonders groß wenn Papa den Schlitten dann im Lauftempo zog; angespornt wurde ich immer wieder ein ‚Schneeelllll‘. Irgendwann kam dann zwischendurch auch die Erkenntnis, das Handschuhe wohl doch einen Zweck erfüllen. Nachdem erst rebelliert wurde, die Hände warm zu halten, wurde dann doch Handschuhe gefordert. Nun war es auch das erste Mal, dass unser Mäuschen die eigenen Schritte durch den Schnee stampfte, was auch sehr gut klappte.
schlittenpartyUnd dann kam der Moment, wo die kleine Dame selbst den Schlitten ziehen wollte. Alleine! ‚Papa nicht helfen!‘ bekam ich zu verstehen. Nun gut, hatte ich die Hände frei um das Vorhaben fotografisch festzuhalten. Und das war sehr amüsant; der Schlitten musste ja nun erstmal in Bewegung gesetzt werden. Fällt uns Erwachsenen das anziehen durch den Schnee doch gar nicht auf, kann dies schon für ein zweijähriges Kind ein großes Problem werden! Und so war es auch; zwei Mal versuchte die kleine Maus den Schlitten in Bewegung zu bekommen und scheiterte jedoch kläglich, so dass sie immer wieder auf den vier Buchstaben saß. Enttäuscht von diesem Erlebnis blieb ihr nichts weiter übrig als lautstark loszuheulen. Also das Kind beruhigen und doch etwas helfen; ab und zu schubste ich den Schlitten etwas an, damit er sich leichter ziehen lies.
Müde und erschöpft machten wir uns zurück auf den Heimweg um uns am Mittagstisch zu stärken. Am Nachmittag ging es dann nochmal zu einem Bielefelder Aussichtspunkt, wo dann auch Mama mit dabei war und auch etwas gerodelt wurde.

Alles in allem haben wir diesen schneereichen Sonntag gut ausgenutzt in Sachen Schlittenfahren. Besonders für die kleine Maus war das ein besonderes Erlebnis. Ich selbst freue mich auch immer wenn es schneit, das gehört doch zu einem ordentlichen Winter dazu. Leider teilen nicht sehr viele Menschen diese Freude, denn oft hört man „Oh ne, es soll schneien!“
Mittlerweile sind die Temperaturen wieder auf deutlich über null Grad gestiegen und die weiße Pracht ist in unserer Region schon wieder weggeschmolzen, aber ich bin mir sicher: der nächste Schnee kommt bestimmt!

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