Auf geht’s in den Kindergarten

Seit heute geht unser Mäuschen in einen städtischen Kindergarten und nutzt offiziell eine U3-Stelle. Eine Umstellung auch für Mama und Papa.

Da die Mama bereits im Februar dieses Jahres wieder arbeiten musste, befassten wir uns schon recht frühzeitig mit der Frage der Kinderbetreuung. Wir fragten im Jugendamt der Stadt nach Tagesmüttern und bewarben uns in Kindergärten. Bei einem sehr nah gelegenen Kindergarten war ich nach dem „Vorstellungsgespräch“ recht guter Hoffnung, den begehrten Platz im Sommer für unsere Maus zu erhalten. Schließlich waren mein Bruder und ich schon vor gut 30 Jahren in dem Kindergarten, wir wohnten im Bezirk des Kindergartens und unsere Tochter wurde in der Gemeinde des Kindergartens getauft. Wie gesagt, für mich gab es keine Zweifel dort einen Platz zu bekommen. Aber ich wurde natürlich eines besseren belehrt. Nun gut, in der Zwischenzeit hatten wir auch eine nahgelegene private Kinderbetreuung gefunden, waren dort vorstellig geworden und man hatte auch Interesse an unserer Tochter. Das schöne hierbei war, man konnte das Kind von den Stunden dort sehr flexibel unterbringen.

Im Mai bekamen wir dann einen Anruf und die Frage, ob wir noch an einer U3-Stelle in einem Kindergarten interessiert seien. Verwundert sagten wir zu und erfuhren, dass wir bzw. unsere Tochter als Nachrückerin auf einer Warteliste in den auserwählten Kreis rutschte. Da wir uns bei jenem Kindergarten damals nur telefonisch als Interessent angemeldet hatten, folgte also auch wieder ein Bewerbungs- bzw. Infogespräch.
Anschließend erhielten wir den „Betreuungsvertrag“. Elf Seiten mussten hier ausgefüllt werden: Daten des Kindes und der Eltern, wer darf das Kind abholen, Notfallkontakte, Rahmenbedingungen der Betreuung, Verpflichtungserklärungen, Einverständniserklärungen, Eintrag auf Mitgliedschaft und zu guter Letzt noch eine Erklärung  zur Bildungsdokumentation nach der Bildungsvereinbarung NRW. Also gut, was blieb uns anderes übrig. Dann musste unser Kind ja noch beim hiesigen Jugendamt angemeldet werden, bzw. erklärt werden, dass sie einen Kindergarten besucht und man uns doch bitte ausrechnen und mitteilen möchte, wie viel Geld wir dem Hort monatlich zahlen müssen.

Natürlich durfte auch nicht die Abmeldung in der bisherigen Kinderbetreuung vergessen werden. Schweren Herzens teilten wir der Betreuerin unsere Entscheidung mit. Dieser Entschluss fiel uns nicht leicht. Unser Mäuschen hatte sich wunderbar an die Betreuung gewöhnt und hatte dort viel Spaß mit den anderen Kindern, die KiTa lag wunderbar passend auf unserer beiden Arbeitswege und, wie schon erwähnt, waren die „buchbaren“ Betreuungszeiten sehr flexibel. Andererseits gibt es im neuen Kindergarten eine gut organisierte Betreuung, z.B. auch in punkto Essen; die Stätte hat einen großen eingezäunten Außen-Spielbereich und im Sommer wird das angrenzende Freibad genutzt. Ein weiterer nicht zu verachtender Punkt ist, dass dieser neue Kindergarten „Anerkannter Bewegungskindergarten“ des Landessportbundes NRW ist.

KiGa1

Also ab heute geht es nun im neuen Kindergarten los. Wie schon im Frühjahr in der vorherigen KiTa, soll es auch hier eine Eingewöhnungszeit geben. Das heißt, ein Elternteil kommt die ersten zwei Wochen mit in den Kindergarten und bleibt zusammen erst mal nur ein oder zwei Stunden. Diese Aufenthaltsdauer wird dann langsam gesteigert und die Eltern halten sich dann auch mal in einem anderen Raum, getrennt von Ihrem Kind, auf. Irgendwann schafft es das Kind auch alleine. Wir denken, dass unsere Maus diese Eingewöhnungszeit recht kurz halten wird, ist sie doch immer sehr aufgeschlossen andern Kindern gegenüber und kann sich auch gerne mal alleine beschäftigen. Aber wir werden sehen. Und so bricht nicht nur für unser Mäuschen eine neue Zeit an.

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2 Gedanken zu “Auf geht’s in den Kindergarten

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