Reisekrankheit – Fragen wir die Fische

Eigentlich ein blödes Wort „Reisekrankheit“, gemeint ist damit jedenfalls, dass jemand während der Reise krank bzw. ihm oder ihr schlecht wird. Nun wollen Forscher mit Hilfe von Fischen versuchen, das Problem zu lösen.

Vielleicht ist es euch ja auch schon passiert oder euren Kindern. Ich jedenfalls kann mich noch genau an meinen ersten Kontakt mit der „Reisekrankheit“ erinnern.
Es passierte während meiner ersten Flugreise. Aber nicht während des Fliegens, sondern währen einer Autofahrt. Wir waren auf Lanzarote mit dem Mietwagen im Landesinneren unterwegs und ich las im Buch. Nach einigen Kilometern bemerkte ich ein unwohles Gefühl; ich dachte ich müsste mich gleictrunkih übergeben. Meine Mutter schien das irgendwie bemerkt zu haben, wahrscheinlich war ich kreidebleich; auf Ihren Rat legt ich das Buch beiseite und schaute dann doch lieber in die schöne Landschaft. Seit dem Tag wusste ich: Autofahrten und langes Lesen vertragen sich bei mir nicht; ich habe es seit dem auch nicht mehr exzessiv probiert.

Nun gibt es aber auch Erwachsene und auch Kinder, denen selbst während einer einfachen Autoreise oder auch Busreise schnell übel wird. Diesen Menschen wird geraten, sich möglichst weit vorne hinzusetzten und die Landschaft zu bewundern. Das Allgemeine Problem der Reiseübelkeit liegt in der Kommunikation im Gehirn zwischen Augen und dem Gleichgewichtssinn. Liest man zum Beispiel während einer Fahrt ein Buch vermelden die Augen, dass wir uns nicht bewegen würden, der Gleichgewichtssinn meldet jedoch Bewegung während der Fahrt. Diese beiden gegensätzlichen Informationen führen dann leider zu dem unerwünschten Übel-Sein.

Deutsche Forscher haben nun Buntbarsche in einem Mini-Aquarium in das Weltall geschickt. Aus verschiedenen Experimenten konnte man mittlerweile herausfinden, dass auch besagte Fische reisekrank werden. Ziel dieser Weltraum-Mission ist es herauszufinden, ‚wie sich der Gleichgewichtssinn der Fische in der Schwerelosigkeit verändert.‘

Als einfache und mehr oder wenige schnelle Hilfe gegen die besagte Reisekrankheit wird Ingwer empfohlen. Diese gibt es als Tabletten rezeptfrei in Apotheken und sollen so gut wie keine Nebenwirkungen haben.
Stellt sich nur noch die Frage, wie wir den Fischen diese Tabletten verabreichen können?!

In diesem Sinne: Eine gute und schöne Reise demnächst!

Info gefunden bei WDR2.de

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