Das war's: Ende meiner Elternzeit

Tja, das war es schon. Heute ist der letzte Tag meiner Elternzeit. Vor genau zwei Monaten am 06. Januar 2012 begann eine weitere neue Phase für mich. Was habe ich in diesen 60 Tagen erlebt?!

Es geschah eine Menge und ich bzw. wir drei haben vieles Interessantes erlebt.

Ich kann mich noch gut an die ersten Tage bzw. Nächte erinnern. ‚Wie sollen wir das nur überstehen?!‘ haben wir uns gefragt. Wie oft dauerte eine Nacht nur zwei oder drei Stunden. Es ging sogar soweit, dass ich Nächte durchmachte, nur damit Mama mal in Ruhe durchschlafen konnte und ich die ganze Nacht für unsere Maus da war.
Gemeinsam machten wir uns auf den Weg in die Stadt, endlich mal raus aus den eigenen vier Wänden. Wir lernten unterwegs einen geeigneten Platz für eine Fläschchen-Mahlzeit zu finden.
Papa legte auf einmal Marathon-Spaziergänge mit dem Kinderwagen hin; wie schnell man doch auf locker sieben bis acht Kilometer kommt. Und Papa lernte auch immer eine Wickeltasche samt Nahrung dabei zu haben 😉 Mama kam jetzt sogar bei doch recht frischen Temperaturen raus.
Erste Laute wie „Ögöh“ oder Öröh“ wurden vermeldet und Papa und Mama wurden angelächelt.
Papa ist immer noch der Meinung, wenn auf der Windelpackung „4 bis 6 kg“ steht ist damit das maximale Fassungsvermögen gemeint 😉 Schließlich wurde uns das so manches mal demonstriert.
Gemeinsam fangen wir an Deutschland zu entdecken, mehrtägige Fahrten mit Übernachtung im Reisebettchen sowie auch Tagesfahrten werden unternommen. Und dabei entdecken wir welches enorme Fassungsvermögen bzw. Stauraum unser Auto hat.
Die Nächte in denen Mama und Papa durchschlafen können dauern auf einmal locker sechs bis acht Stunden.
Wir lernen mit Wachstumsphasen umzugehen, stocken Milch-Mahlzeiten von 90 auf 105 auf 130 auf 170 und aktuell auf 200ml auf.

Tja, das sind nur einige der Erlebnisse aus den zwei Monaten und ich bin froh diese beiden besonderen Monate gemeinsam mit Mama und unsere Maus 24 Stunden am Tag erlebt zu haben. Ich freue mich auf die weiteren Dinge und Erfahrungen die da kommen werden, egal ob schön oder unschön. Ich könnte mir sogar vorstellen weitere Monate Elternzeit zu machen…

Morgen geht es dann wieder zurück in den Arbeits-Alltag, wieder eine neue Herausforderung, aber ich freue mich.

PS: Ich kann jedem Vater nur empfehlen: Nehmt euch die Elternzeit für euer Kind. Ich habe es selbst erlebt, wie schwierig gerade berufstätige Väter es haben, aber da muss man(n) sich einfach durchboxen. Es sind doch im idealsten Fall für den Arbeitgeber nur zwei Monate; aber zwei Monate mehr für deinen Nachwuchs. Und glaub mir, dass wirst du keineswegs bereuen!

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